Ein weiterer Schwerpunkt der chirurgischen Tätigkeit unserer Praxis ist die moderne
endoskopische Nasennebenhöhlen-Chirurgie, einschließlich der Septumplastik (Nasenscheidewandbegradigung).
Hier erlaubt uns die gute apparative Ausstattung des Vincentinums die funktionelle endoskopische Nebenhöhlen-Sanierung (FESS) kompetent auszuführen, einschließlich der
Laser-Chirurgie .

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In aktualisierter Technik nehmen wir auch in Zusammenarbeit mit verschiedenen Schlaflabors
die Schnarchplastik laserassistiert vor (LAUP).
Eine Praxis-Besonderheit stellt die Mittelohrchirurgie dar.
Hier verfügen wir über langjährige Erfahrung in vielen 1000 Fällen.
Neben der Sanierung chronisch eitriger Ohren umfasst die Chirurgie, bei chronischer Schleimhauteiterung oder Knocheneiterung, auch die Möglichkeit der gleichzeitigen
Hörverbesserung.
Auch in der Steigbügel-Chirurgie, bei der sog. Otosklerose, bei der nicht entzündlichen Form der Mittelohrschwerhörigkeit, sind wir sehr versiert, technisch und apparativ stets auf dem aktuellsten Stand.
Im übrigen stationären Bereich bieten wir das gesamte Spektrum der operativen HNO-Heilkunde an, also neben den hier auch gesondert dargestellten Eingriffen an den kindlichen Nasenrachenpolypen, auch die Mandel-OP und die Chirurgie des Mundbodens und des Halses, also die Chirurgie der Speicheldrüsen, Halszysten und fisteln.
Zu der Chirurgie des Halses gehört selbstverständlich auch die Diagnostik und Entfernung von
Halstumoren, ggf. Lymphknoten.
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Neben der klassischen Mandel-Operation, die ja eine selbstverständliche Tätigkeit jeder operativen HNO-Praxis ist, führen wir auch die sog. Laser-Tonsillotomie durch, ein Eingriff, bei dem extrem große Mandeln, ohne besondere Entzündungszeichen, auf Laser-chirurgische Weise auch ambulant verkleinert werden können.
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Zum Spektrum unserer regelmäßigen operativen Tätigkeit gehört auch die endoskopische
Kehlkopf-Chirurgie.
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Diese umfasst u.a. im Rahmen einer sog. Larynx-Mikroskopie das Abtragen von Polypen,
Diagnostik und Therapie von entzündlichen und auch bösartigen Erkrankungen des Kehlkopfes.
Auch die sogenannte Kehlkopferweiternden Eingriffe, zur Besserung der Atmung bei
Stimmbandlähmungen, werden von uns regelmäßig ausgeführt.
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Diagnostik der HNO
Grundvoraussetzung der Diagnose sind das Gespräch und die Untersuchung des Patienten.
Wir legen großen Wert darauf, jedem Patienten die Möglichkeit zu geben,
seine Beobachtungen und Beschwerden zu schildern.
Eine sorgfältige Untersuchung von Nase, Hals und Ohr genügt in der Regel schon, um gemeinsam
mit den geschilderten Beschwerden des Patienten eine sichere Diagnose zu stellen.
Selbstverständlich verfügen wir in unserer Praxis über sämtliche apparativen Möglichkeiten,
um die Diagnosen, die sich nicht nur durch Befragung und Beobachtung ergeben,
auch technisch zu sichern.
Die im folgenden aufgeführten Untersuchungsmethoden sind regelmäßiger Bestandteil unserer täglichen Diagnostik in der Praxis, wobei wir uns bemühen, alle diese Untersuchungen gleich am ersten Tage auszuführen.
Es ist unser Bestreben, Patienten nach Möglichkeit häufigere Besuche zu ersparen,
denn das oberste Gebot ist, jeden Patienten nach Möglichkeit so schnell und so schonend wie möglich wieder gesund zu entlassen.
Diagnostische Leistungen:
| Allergietest |
Prick-Test - intranasale Provokation |
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| Endoskopie | (hochauflösende Weitwinkeloptiken, einschließlich | |
| Lupenlaryngoskopie=Stimmbandbeurteilung mittels Fiberendoskop, |
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| Schwindeldiagnostik |
bei Gleichgewichtstörung (Elektronystagmographie) |
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| Hörprüfung | Kinderaudiometrie (OAE, BERA, Schwellen-BERA), | |
| Tonschwellenaudiogramm, Sprachaudiometrie, Tympanometrie
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| Tinnitus-Bestimmung |
(Diagnostik) |
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| Video-Stroboskopie | bei Stimm- und Sprachstörung |
| So finden Sie uns: | Sprechstunden nach Vereinbarung: | |
| Praxiszeiten: Montag bis Freitag: 9-17 Uhr, Mittwoch von 9-12 Uhr Ausnahme: Notfälle!
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| Adresse: | ||
| Bahnhofstrasse 29 - 86150 Augsburg Tel. 0821-517954 / Fax. 0821-153112 |
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Das Team der Praxis
Das Motto unserer Gemeinschaftspraxis:
- Schnell und klar in der Diagnostik
- Kompetent in der Therapie
- Freundlich und hilfsbereit in der Begegnung
Das Praxisteam besteht einmal aus uns drei Ärzten
und aus sechs sehr tüchtigen, engagierten und freundlichen Mitarbeiterinnen.
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| Priv.Doz. | Dr. med. Brigitte Haug | Dr. med. Kathrin Reichert |
| Dr. Rüdiger Reichert | ||
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Dagmar Wölzmüller / Martina Stengl / Monika Tschuschke / Juliane Richter |
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Häufig gestellte Fragen von Patienten:
Mit dem folgenden Text möchten wir Eltern die Möglichkeit geben, sich über den häufig notwendig
werdenden Eingriff einer Polypen-Entfernung, also der sog. Adenotomie, zu informieren.
| * | Kindliche Polypen, Adenoide, Rachenmandel | ||
| Im Volksmund werden die Rachenmandeln oder Adenoide als Polypen bezeichnet.
Sehr oft ist die Rachenmandel im Kindesalter vergrößert. Es besteht auch eine familiäre Neigung zur Ausbildung besonders großer Polypen (Adenoiden), die den Nasenrachenraum teilweise oder vollständig verlegen können. Eine Verlegung des Nasenrachenraumes führt zur Nasenatmungsbehinderung und, in ihren Folgeerscheinungen, auch zu Symptomen im Mittelohr. Sehr oft ist eine alleinige Gewebsvermehrung der Rachenmandel auch mit einer immer wiederkehrenden Entzündung der Rachenmandel verbunden Häufige Erreger sind z.B. Streptokokken, die auch Scharlach verursachen. Diese immer wiederkehrenden Entzündungen führen zu einer weiteren Gewebsvermehrung und schließlich zu einer Verlegung des gesamten Nasenrachenraumes und fördern Infekte der Nachbarschaft.
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| * | Wie stelle ich eine Polypen-Vergrößerung bei meinem Kind fest? | ||
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Im Vordergrund steht die Behinderung der Nasenatmung, die durch Mundatmung ersetzt wird. Die Kinder leiden unter Schlafstörungen und nächtlichem Schnarchen mit Atemaussetzern (Apnoephasen). Meist besteht eine chronische, immer wiederkehrende eitrige Sekretion aus der Nase. Die Kinder wirken schläfrig und verträumt.
Die Sprache ist oft im Sinn eines Näselns verändert. In Folge der Verlegung des Eingangs der Eustachischen Röhre (des Tubenostiums) entwickelt sich eine Tubenfunktions- und damit auch eine Schallleitungsstörung, d.h. eine mittelohrbedingte Schwerhörigkeit des Kindes, die im Extremfall auch zu Sprachentwicklungsverzögerung führen kann. Komplizierend können zu den sog. typischen Krankheitszeichen rezidivierende Nebenhöhlenentzündungen, Mittelohrentzündungen oder Infekte der Bronchien hinzutreten.
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| * | Wie stellt mein behandelnder Arzt eine Vergrößerung der Polyen fest? | ||
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Bereits bei der Untersuchung der Kinder mit vergrößerten Adenoiden fällt der offen stehende Mund, die vermehrte Sekretion der Nase und eine Hautblässe (Facies adenoidea) auf. Bei der Untersuchung der Mundhöhle kann ein hoher gotischer Gaumen zu sehen sein, der sich im Laufe der Zeit, in Folge der unphysiologischen Mundatmung, ausbildet. Nicht selten ist auch die Gaumenmandel, d.h. die Tonsille oder die eigentliche Mandel, vergrößert. Bei der Spiegelung oder Endoskopie des Nasenrachenraumes erkennt man sehr auffallend große adenoide Wucherung, oft überzogen mit Schleim oder Eiter, der auch an der Rachenhinterwand herunterrinnen kann. Bei der Ohrmikroskopie zeigt sich ein zurückgezogenes Trommelfell, in Folge eines Unterdruckes im Bereich des Mittelohres, oder auch ein sog. Paukenerguss, d.h. eine Vorwölbung des Trommelfelles wegen des dahinter liegenden Flüssigkeitsspiegels oder sogar eingeschlossener Luftblasen. Kinder mit vergrößerten Adenoiden neigen zu rezidivierenden, d.h. immer wieder auftretenden eitrigen Entzündungen, zeigen bei der HNO-ärztlichen Untersuchung immer wieder Befunde der akuten Mittelohrentzündung. Bei der Untersuchung des Ohres mit der Mittelohrdruckmessung (Tympanogramm) sieht man typischerweise einen Befund, wie bei einem Unterdruck oder Erguss, d.h. abgeflacht oder zu negativen Werten hin verschoben. In der Tonschwellenaudiometrie zeigt sich eine Schallleitungs- schwerhörigkeit von mehr als 30 dB über nahezu alle Frequenzen.
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| * | Wann muss ich mein Kind an den Polypen operieren lassen? | ||
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Wir handhaben das nach einem sog. Stufenplan, d.h. wir raten immer erst zur Operation, wenn wir alle konservativen Möglichkeiten ausgeschöpft haben oder wenn durch eine Verzögerung der Operation eine Verschlechterung des Beschwerdebildes herbeigeführt wird.
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Warum müssen oft Paukenröhrchen bei der Polypen-Entfernung gelegt werden? | ||
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Durch die Verlegung des Nasenrachenraumes und den rezidivierenden Entzündungen der Polypen kommt es zu aufsteigenden Infekten über die Ohrtrompete in die Mittelohrräume. Schon nach sehr kurzer Zeit breitet sich die Entzündung im Mittelohr in Form einer Flüssigkeitsansammlung, Paukenerguss oder seröse Otitis auf die umliegenden Räumen aus.
Es kommt zu einer Minderung der Qualität der Schleimhaut mit der Ausbildung von Zellen, die wiederum Schleim produzieren und damit entsteht ein chronischer Mitterohrerguss.
Liegt dieser vor, sollte eine Parazentese, d.h. ein Schnitt in das Trommelfell und, je nach Sekretbeschaffenheit, auch eine Paukendrainage zur dauerhaften Wiederherstellung der Belüftung und Drainage des Sekretes erfolgen.
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| Wann und wie wird operiert? | |||
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Wenn konservative Behandlungsversuche auf Dauer erfolglos sind, wenn sich der Zustand über Wochen nicht entscheiden bessert oder die Beschwerden so ausgeprägt sind, dass die Entwicklung des Kindes verzögert ist, raten wir zur Entfernung der Rachenmandel und gleichzeitiger Durchführung von Schnitten, bzw. Einlage von Paukenröhrchen.
Der Eingriff findet bei Kindern schonend in Vollnarkose statt, so dass eine gründliche Untersuchung des Nasenrachenraumes und eine vollständige Entfernung der Polypen sichergestellt wird. Der Eingriff erfolgt ambulant. Bei sehr kleinen Kindern oder Risikopatienten, raten wir in seltenen Fällen zur stationären Behandlung.
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| Was muss beachtet werden bei der Einlage von Paukenröhrchen? |
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| In der Zwischenzeit gibt es groß angelegte Studien, die zeigen, dass Paukenröhrchen wesentlich unkomplizierter sind, als man bislang annahm. Besonders beim Haarewaschen in der Badewanne, Duschen, Schwimmen ist kein besonderer Schutz vonnöten. Von regelmäßigem Schnorcheln oder Tauchgängen raten wir allerdings ab.
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| Nachblutungsgefahr bei einer Operation |
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| Eine Nachblutung nach einer sachgerechten Entfernung der Polypen ist extrem unwahrscheinlich. Man geht insgesamt von einem Risiko von 1 Promille aus, d.h. bei einer Operation von 1000 Kindern kommt es rein statistisch bei 1 Kind zu einer Nachblutung, die bei raschem und konsequenten Handeln, d.h. Blutstillung unter Vollnarkose, keine Gefährdung für das Kind darstellt. Eine weitere, häufig gestellte Frage der Eltern bezieht sich auf das Verhalten mit Kindern, die sog. Paukenröhrchen tragen müssen. Hier werden Eltern häufig durch Bekannte oder auch Kinderärzte kontrovers informiert, so dass wir die Notwendigkeit sehen, unsere Einschätzung im folgenden darzulegen. |
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| Dazu der Bericht eines Ohrenarztes aus der HNO-Zeitschrift HNO-Aktuell, Heft 1/2005 | |||
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Plastische ästhetische Chirurgie
Seit Beginn war die plastische oder ästhetische Chirurgie ein wesentlicher Tätigkeitsbereich
der Praxis.
Fortschritte in Technik und Methodik haben in dieser Zeit zu einer erheblichen Entwicklung geführt.
So können unsere Patienten darauf vertrauen, von uns seriös und kompetent behandelt zu werden.
Der Mensch der Gegenwart hat, mehr als jede andere Generation zuvor, den Wunsch und die Möglichkeit, sein äußeres Erscheinungsbild seinen Vorstellungen anzupassen.
Er möchte im Bewusstein der Einmaligkeit seines Lebens sich selbst und seiner Umwelt
gefallen können. Er ist nicht mehr bereit, ererbte oder durch Unfall erworbene Entstellungen
seines Äußeren zu akzeptieren und im Zentrum dieser Vorstellung steht für viele der Wunsch
nach einer schöneren Nase.
Für Frauen ist dieser Wunsch oft selbstverständlicher, als für Männer und für immer mehr
jüngere Menschen, als ältere.
Junge Menschen sind besonders kritisch mit ihrem Erscheinungsbild und akzeptieren oft nicht
die im Verlauf der Pubertät aufgetretenen Veränderungen ihrer Nase, sie sind ungeduldiger,
selbstbewusster und auch entschlossener, ihre Nase korrigieren zu lassen, als ältere Menschen.
Der Trend kommt aus Amerika. Die Amerikaner haben es auf die Formel gebracht;
"Wenn du gut aussiehst, bist du wer, und bist du ein Star, hast du Erfolg"
und erleben einen Boom in der plastischen Chirurgie.
Herr Privatdozent Dr. Rüdiger Reichert, der seit 30 Jahren Nasenkorrekturen vornimmt,
stellt eine ständige Zunahme kosmetischer Operationen fest.
Jugendliche alleine oder mit einem Elternteil, meistens die Mutter, junge Frauen,
aber auch junge Männer kommen immer öfter mit dem Wunsch zur Nasenkorrektur
in die Praxis.
Es wird einmal in dem Trend zur kosmetischen Operation liegen, zum anderen auch an der Attraktivität unserer 3er-Gemeinschaft.
Vor gut 10 Jahren kam Frau Dr. Brigitte Haug und vor 15 Jahren die älteste Tochter
des Gründers, Frau Dr. Kathrin Reichert, in die Gemeinschaft.
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Der Reiz liegt in der Gemeinschaftspraxis
Der Ärzte als Ansprechpartner, dazu in verschiedenen Generationen, die Möglichkeit,
gezielt eine jüngere Ärztin aufzusuchen, oder einen älteren Arzt, erhöhen wohl auch das
Vertrauen in solche Institutionen, was bei kosmetischen Operationen wohl besonders
schwierig ist.
Der Vorteil für Patienten, die den Eingriff bei HNO-Ärzten vornehmen lassen, liegt darin, dass
er in dem gleichen Eingriff funktionelle Probleme, wie Behinderung der Nasenatmung und
chronische Nasennebenhöhlenentzündungen mit beseitigen lassen kann.
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Mit Recht fragt der Patient vor einer plastischen Korrektur besonders kritisch, wem er die
entscheidende Veränderung seines Äußeren anvertraut.
Für den Operateur ist es wiederum wichtig, sich in einem Gespräch mit dem Patienten und
dessen Wunschvorstellungen vertraut zu machen, zu beurteilen, ob und wie diese
realisierbar sind. Ob z.B. die vorhandenen Haut- und Knorpelstrukturen sich wunschgemäß
verändern lassen oder evtl. auch auf Ohrmuschelknorpel oder Rippenknorpel zurückgegriffen
werden muss, um das notwendige Aufbaumaterial zu erhalten.
Frau Dr. Kathrin Reichert sieht es gerne, wenn der Patient seine Wunschnase als Foto oder
als Typ beschreiben kann.
Nicolde Kidmann und Brad Pitt sind derzeit häufigere Wünsche.
Michael Jackson wird immer als abschreckendes Beispiel angeführt.
Natürlich lassen sich nicht immer alle Wünsche erfüllen und immer gilt es abzuschätzen,
ob wirklich die Nase das Problem darstellt.
Man erlebt Situationen, in denen das Leben ans sich oder der Partner das Problem sind.
Dann ist Rat gefragt und keine OP.
Grundsätzlich ist unser Prinzip, im Zweifelsfall den Typ zu erhalten, sozusagen die hübsche
kleine Schwester oder den kleinen Bruder der jeweiligen Ausgangsnase zu schaffen.
So bleibt Familienähnlichkeiten erhalten und spätere Identitätsprobleme werden vermieden.
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Auf die Frage, welche Eigenschaften plastische Chirurgen haben sollten,
antworten die 3 Ärzte:
1. Eine ausgefeilte und exakte Operationstechnik
2. Einfühlungsvermögen und Erfahrung
3. Selbstkritik, wobei in einer solchen Gemeinschaft dreier unabhängige Ärzte ohnehin das
nötige kritische Potential gegeben ist
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So verläuft Ihre kosmetische Operation:
Lidplastiken, Ohrmuschelplastiken und kleine Nasenkorrekturen werden meistens ambulant
und in örtlicher Betäubung vorgenommen. Bei großen Nasenplastiken bevorzugen wir die
Vollnarkose, meistens über die Larynx-Maske und gelegentlich auch über Intubation.
Dafür steht eine eigene Anästhesie-Abteilung zur Verfügung.
Etwa die Hälfte der Nasekorrekturen hat auch eine primär kosmetische Indikation, bei den übrigen
Eingriffen liegt eine funktionelle Indikation zugrunde.
Funktionell bedeutet, einmal die Beseitigung einer chronischen Behinderung der Nasenatmung
durch eine Verbiegung oder einen Bruch der Nasenscheidewand, zu den funktionellen
Indikationen gehört auch die Sanierung chronischer Nebenhöhlenentzündungen.
Viele Patienten fällt es leichter, sich für eine kosmetische Korrektur zu entscheiden, wenn die
Operation an sich nicht nur äußere Gründe hat.
Die gemeinsame Korrektur innerer und äußerer Veränderungen ergibt sich auch durch den
gemeinsamen Zugang, denn beide Eingriffe werden ohne jeden äußeren Schnitt durch die beiden
Nasenlöcher vorgenommen.
Wir sind Anhänger der geschlossenen Operationstechnik, im Gegensatz zu der offenen Technik,
bei welcher der Nasensteg durchtrennt wird. Die Eingriffe dauern durchschnittlich 1 1 ½ Stunden,
sind auch, zur Verwunderung der Patienten, nicht schmerzhaft.
Die Nase wird durch einen speziellen Pflasterverband und Nasenrückengips für 5 7 Tage fixiert.
Lästig für den Patienten ist die Notwendigkeit, die Nase von innen für 2 3 Tage zu stützen,
was durch weiche Tamponaden und plastischen Schienen geschieht.
Die postoperative Lidanschwellung ist individuell unter-schiedlich ausgeprägt und 3 Tage nach
der OP in der Regel verschwunden.
Dauer des stationären Aufenthaltes ist von den persönlichen Wünschen und den häuslichen
Verhältnissen abhängig.
Selbstversorger entlassen wir meist am 4. Tag mit freier Nase, rein kosmetisch operierte
Patienten können auf Wunsch am Operationstag nach Hause, werden sozusagen
tagesstationär behandelt oder bleiben, je nach Wunsch, 1 - 2 Tage im Krankenhaus.
Die Nachbehandlung, die Gipsabnahme, Fädenziehen, Nachkontrolle findet 1 Woche später
in der Praxis statt, weitere Kontrollen nach 2 - 4 Wochen postoperativ.
Bereits 1 Woche nach der OP kann man seinen Verpflichtungen wieder nachkommen.
Zwei Wochen postoperativ halten wir die Wiederaufnahme von Sport wieder für akzeptabel.
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Therapie Die Therapie, besteht einmal natürlich in der Beratung und in der medikamentösen Therapie und so, wie sich üblicherweise die Patienten-Arzt-Beziehung abspielt. Darüber hinaus umfasst unsere Therapie das operative Spektrum der HNO-Heilkunde,
Ambulante Therapie in der Praxis: |
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